Die lieblichi Hoffnig

«Die lieblichi Hoffnig» ist ein berndeutscher Text von Diego Bircher über Suizid, Trauer, Verlust, psychische Krisen und die Hoffnung, die selbst nach einem schweren Abschied weiterleben kann.

Der Text erzählt vom Verlust eines Menschen durch Suizid und von den Spuren, die ein solcher Tod bei den Hinterbliebenen hinterlässt. Bilder eines Dorfes, Kirchenglocken, ein Grab, ein leeres Bett und die Fragen nach dem Warum treffen auf Erinnerungen, Schmerz und eine Trauer, für die es oft keine einfachen Worte gibt.

Dabei setzt sich «Die lieblichi Hoffnig» auch mit der Sprache rund um Suizid auseinander. Mit vorschnellen Urteilen, mit Schuld und mit der Frage, was in einem Menschen geschieht, wenn Gedanken und psychische Belastungen so mächtig werden, dass sie das Leben bestimmen.

Gleichzeitig richtet sich der Text an diejenigen, die selbst kämpfen: Schmerz und schwere Gedanken müssen nicht alleine getragen werden. Darüber zu sprechen und Hilfe anzunehmen, kann ein erster Schritt sein.

Aus der Trauer entsteht schliesslich etwas, das dem Text seinen Namen gibt: Hoffnung. Die Erinnerung an einen verstorbenen Menschen kann schmerzhaft und gleichzeitig heilsam sein. Was ein Mensch hinterlässt, lebt in Erinnerungen, Begegnungen und anderen Menschen weiter.

Ein berndeutscher Text über Suizid, psychische Krisen, Trauerbewältigung, Verlust und die Hoffnung nach einem schweren Abschied.

«Nach all däm Leid blibt öppis schöns,
Es giit hoffnig o i där Tragik.»

— Diego Bircher

Content Note: Dieser Text behandelt Suizid, psychische Krisen, Trauer und Verlust.

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