-Troubas Kater
„I ha Angst es wärdi Kunst, drum sägenis so diräkt. I ha Angst das alli dänke u niemer öppis seit.“
FAQ
Was steckt hinter der Lyrikgalerie?
Hier beantworte ich Fragen über meine berndeutschen Texte, das Schreiben, die Geschichten dahinter und darüber, warum diese Galerie überhaupt entstanden ist.
Vielleicht beantwortet sich dabei eine Frage.
Vielleicht entsteht eine neue.
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Die Lyrikgalerie ist eine Sammlung berndeutscher Texte, die ich, Diego Bircher, geschrieben habe und weiterhin schreibe.
Viele dieser Texte sind dort entstanden, wo Worte manchmal gefehlt haben. In Zeiten von Verlust, schweren Depressionen und persönlichen Krisen. Mit 16 Jahren musste ich mich zum ersten Mal intensiv mit dem Thema Suizid auseinandersetzen, nachdem sich ein Freund das Leben genommen hatte. Später folgten weitere Verluste, eine Scheidung und eigene Phasen, in denen das Weiterleben alles andere als selbstverständlich war. Auch Medikamentenmissbrauch und Aufenthalte in psychiatrischen Kliniken gehören zu meiner Geschichte. Einige Texte der Lyrikgalerie sind genau dort entstanden.
Aber die Lyrikgalerie ist für mich mehr als die Sammlung schwieriger Kapitel meines Lebens.
Ich liebe Sprache. Ich liebe Wörter, die beim zweiten Lesen plötzlich etwas anderes bedeuten. Doppeldeutigkeiten, Reime und Sätze, bei denen zwischen den Zeilen vielleicht mehr steht als in den Zeilen selbst. Das Berndeutsche gibt mir dafür eine Sprache, die sich für mich unmittelbar und ehrlich anfühlt.
Ich schreibe über das, was weh tut. Aber auch über das, was bleibt. Über Verlust und Liebe, Depression und Hoffnung, Zweifel, Erinnerungen und all die Gedanken, für die man im Alltag manchmal keine passenden Worte findet.
Die Lyrikgalerie ist der Ort, an dem diese Worte einen Platz bekommen.
Und vielleicht findet sich jemand darin wieder.
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Angefangen hat alles unter dem Namen „Gschribes“.
Mit der Zeit habe ich aber gemerkt, dass das, was ich erschaffen möchte, mehr sein soll als einfach ein Ort, an dem meine Texte gesammelt werden. Ich begann, die Texte wie einzelne Werke in einer Galerie zu sehen.
So entstand die Idee der Lyrikgalerie.
Ich stelle mir die Website ein bisschen wie den Besuch in einem Kunstmuseum vor: Du trittst ein, bleibst vor einem Werk stehen und hältst für einen Moment inne. Vielleicht nur für ein paar Sekunden. Vielleicht viel länger.
Du liest. Du fühlst. Du interpretierst.
Und irgendwann gehst du wieder.
Aber vielleicht nimmst du einen Gedanken mit nach Hause.
Genau das soll auch mit meinen Texten passieren. Ich möchte nicht vorgeben, wie lange jemand bei einem Text verweilen oder was er darin erkennen soll. Jeder darf durch die Lyrikgalerie gehen und selbst entscheiden, was ihn berührt, irritiert, zum Nachdenken bringt – und was er einfach zurücklässt.
Als ich nach einem passenden Namen suchte, stiess ich auf „Lyrikgalerie“. Ich konnte damals im Internet kein bestehendes Projekt unter diesem Namen finden.
Also dachte ich: Dann wird das meine Galerie.
Heute beschreibt der Name ziemlich genau das, was ich mir wünsche:
Ein Ort für Worte. Zum Eintreten, Innehalten und Gedanken-mit-nach-Hause-Nehmen.
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Ich liebe Mundartwörter. Manche von ihnen lösen in mir eine Nostalgie aus, die ich im Hochdeutschen nicht auf die gleiche Weise empfinde. Mit der Zeit habe ich mich genau in dieses Gefühl verliebt.
Dabei habe ich nicht immer auf Berndeutsch geschrieben. Als Jugendlicher entstanden meine Texte hauptsächlich auf Hochdeutsch – und auch heute existieren noch hochdeutsche Texte aus dieser Zeit.
Je länger ich geschrieben habe, desto mehr merkte ich jedoch, dass mir meine eigene Mundart näher ist. Berndeutsch ist für mich nicht nur eine Sprache, sondern ein Gefühl von Nähe.
Ich finde darin einen anderen Zugang zu meinen Gedanken und Gefühlen. Gleichzeitig gibt mir die Mundart sprachlich unglaublich viele Möglichkeiten: Wörter verändern, Bedeutungen verschieben, mit Lauten spielen, reimen oder bewusst Doppeldeutigkeiten entstehen lassen.
Auf Berndeutsch kann ich mit Wörtern jonglieren, wie ich es auf Hochdeutsch nie konnte.
Vielleicht liegt genau darin ein Teil dessen, was die Lyrikgalerie ausmacht: Ich versuche nicht, Mundart ins Hochdeutsche zu übersetzen. Ich nutze sie als eigene literarische Sprache.
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Ja. Die Erfahrungen, über die ich in meinen Texten schreibe, habe ich selbst erlebt.
Die Texte der Lyrikgalerie greifen Erlebnisse aus meinem Leben auf – Verlust, psychische Erkrankung, Depression, Suizidalität, Beziehungen, Klinikaufenthalte, aber auch Hoffnung, Nähe und die kleinen Momente dazwischen. Was dabei entsteht, ist jedoch keine chronologische Dokumentation meines Lebens. Es ist meine persönliche Wahrnehmung davon.
Ich schreibe nicht darüber, wie etwas war. Ich schreibe darüber, wie es sich für mich angefühlt hat.
Manche Erinnerungen sind sehr klar. Andere sind über die Jahre bruchstückhaft geworden. In der Therapie habe ich begonnen, diese Lücken nach und nach zu verstehen und Erlebtes neu einzuordnen. Gerade belastende und traumatische Erfahrungen kommen teilweise erst mit der Zeit wieder an die Oberfläche.
Dadurch verändert sich auch mein Schreiben. Manchmal finde ich Jahre später Worte für etwas, für das ich damals noch keine hatte. Ein Erlebnis kann deshalb in mehreren Texten auftauchen – aus unterschiedlichen Perspektiven und zu unterschiedlichen Zeitpunkten meines Lebens.
Vielleicht ist die Lyrikgalerie deshalb nicht nur eine Sammlung meiner Texte. Sie ist auch eine Sammlung davon, wie ich meine eigene Geschichte Stück für Stück verstehen lerne.
Das wäre für mich eine der stärkeren FAQ-Antworten, weil sie auch erklärt, warum neue Texte entstehen können, obwohl das eigentliche Erlebnis Jahre zurückliegt.
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Manchmal laufen mir die Texte im Alltag einfach über den Weg.
Ich höre einen älteren Mann reden und bleibe an einem Wort hängen. Ich beobachte eine Situation, höre einen Satz oder habe plötzlich eine einzelne Zeile im Kopf. Ich nehme vieles auf, was um mich herum passiert – manchmal ganz bewusst, manchmal ohne zu wissen, ob daraus jemals ein Text entstehen wird.
Damit solche Gedanken nicht verloren gehen, schicke ich mir selbst Nachrichten oder sammle Wörter, Sätze und Ideen in der Notiz-App auf meinem Handy. Daraus entstehen manchmal später Texte.
Nicht jeder Text beginnt mit einer Geschichte. Manchmal beginnt er mit einem einzigen Wort.
Auch beim Schreiben selbst gibt es keinen festen Ablauf. Manche Texte entstehen innerhalb einer Stunde und fühlen sich danach bereits vollständig an. Andere begleiten mich über längere Zeit.
Früher hatte ich das Gefühl, aus einer Idee müsse sofort ein fertiger Text entstehen. Heute sehe ich das anders. Nicht jeder Gedanke muss sofort zu Ende gedacht werden.
Ich lasse den Worten Zeit. Manchmal fehlt eine Zeile, manchmal ein Reim und manchmal muss ich selbst erst verstehen, was ich eigentlich sagen möchte.
Und manchmal begegnet mir die fehlende Zeile irgendwann wieder – mitten im Alltag.
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Lange hatte ich Angst davor, meine Texte mit anderen Menschen zu teilen.
Geschrieben habe ich schon viel früher. Angefangen hat es bei mir in der fünften Klasse. Aus dieser Zeit und den Jahren danach ist viel Material erhalten geblieben. Alte Texte, Gedanken und Zeilen, auf die ich heute zurückblicken kann – manchmal auch wie auf Momentaufnahmen eines früheren Ichs.
Irgendwann nahm sich ein enger Freund das Leben. Dieses Erlebnis hat vieles verändert. Ich kam mit Themen in Berührung, über die oft erst gesprochen wird, wenn es beinahe zu spät ist. Mit der Zeit habe ich selbst erfahren, wie wichtig es sein kann, über das zu sprechen, was einen belastet.
Trotzdem dauerte es, bis ich den Mut hatte, meine eigenen Texte öffentlich zu zeigen.
Heute veröffentliche ich sie, weil Schreiben für mich eine Form von Kunst ist. Sprache ermöglicht mir, auch für schwierige Erfahrungen Bilder, Reime und Doppeldeutigkeiten zu finden. Und als ich begann, meine Texte zu teilen, bekam ich immer wieder Rückmeldungen von Menschen, die sich darin wiederfanden oder denen einzelne Zeilen geholfen haben. Das hat mich darin bestärkt, weiterzumachen.
Aber ich möchte mit der Lyrikgalerie nicht nur über das Dunkle schreiben.
Ich möchte Menschen, die im Dunkeln stehen, ein Licht zeigen. Und Menschen, die im Licht stehen, zeigen, dass es auch das Dunkel gibt.
Vielleicht entsteht genau dort etwas, das mir besonders wichtig geworden ist: Verständnis füreinander.
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Ich schreibe nicht mit dem Ziel, anderen Menschen zu helfen. Ich schreibe zunächst, weil es mir hilft.
Schreiben ist für mich eine Möglichkeit, Dinge zu verarbeiten. Frust, Tränen, Gedanken und Gefühle bekommen einen Platz auf dem Papier. Manche meiner Texte sind in schwierigen Phasen meines Lebens entstanden und gehören zu meinen persönlichen Prozessen.
Die Lyrikgalerie ist deshalb ausdrücklich kein therapeutisches Angebot. Sie ersetzt weder einen Psychiater noch eine Psychologin, kein Antidepressivum und keinen Klinikaufenthalt.
Sie ist eine persönliche Galerie.
Eigentlich wünsche ich mir, dass man sie ein bisschen wie ein Kunstmuseum besucht.
Du kommst hinein. Du liest einen Text. Vielleicht verstört er dich. Vielleicht schockiert er dich, macht dich nachdenklich, verwundert dich oder bringt dich zum Lächeln. Vielleicht erkennst du dich darin wieder. Und vielleicht löst er überhaupt nichts in dir aus.
Dann gehst du weiter.
Denn wie bei einem Bild in einer Galerie möchte ich niemandem vorschreiben, was meine Texte auslösen müssen.
Wenn ein Text jemanden inspiriert: wunderbar.
Wenn sich jemand dadurch verstanden fühlt: umso schöner.
Wenn jemand etwas völlig anderes darin erkennt als ich beim Schreiben: genauso richtig.Es ist Kunst. Es gibt kein richtiges oder falsches Gefühl.
Nimm aus der Lyrikgalerie das mit, was du darin siehst und fühlst.
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Es gibt Texte, die ich geschrieben, aber nie veröffentlicht habe. Manche davon sind mir schlicht zu privat.
Früher beschäftigte mich beim Schreiben oft die Frage: Was passiert, wenn genau diese Person den Text liest? Oder ihr Bruder, ihre Mutter, ihre Freunde?
Mit der Zeit hat sich meine Haltung dazu verändert.
Ich glaube nicht, dass Kunst funktioniert, wenn ich bei jeder Zeile zuerst darüber nachdenke, wem sie gefallen könnte. Kunst darf provozieren. Sie darf sauer aufstossen, verstören und wehtun. Sie darf melancholisch, wunderschön oder unbequem sein. Sie darf Gefühle auslösen, die wir vielleicht lieber nicht hätten.
Kunst muss mir nicht gefallen, damit sie ihre Berechtigung hat.
Wenn mir ein Werk nicht gefällt, darf ich es betrachten – und weitergehen. Genau das gehört für mich wieder zum Gedanken einer Galerie.
Trotzdem bedeutet künstlerische Freiheit für mich nicht, dass es keine Grenzen gibt.
Meine persönlichen Grenzen liegen dort, wo Inhalte Menschen dazu auffordern, sich selbst zu verletzen, andere Menschen zu diskriminieren oder Menschen zu sexualisieren.
Die Lyrikgalerie darf dunkel sein. Sie darf unbequem sein. Aber sie soll Dunkelheit nicht verherrlichen.
Und am Ende bleibt bei jedem persönlichen Text noch eine letzte Entscheidung bei mir: Möchte ich diesen Teil von mir wirklich an die Wand meiner Galerie hängen?
Manchmal lautet die Antwort Ja.
Und manchmal bleibt ein Text nur meiner.
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Der Text, der mir am meisten bedeutet, habe ich noch nicht geschrieben.
Zumindest möchte ich so an diese Frage herangehen.
Jeder Text hat seine eigene Zeit. Seinen eigenen Flow. Seine eigene Geschichte und Einzigartigkeit. Manche Texte entstehen in wenigen Augenblicken, andere brauchen Zeit. Und genauso verändert sich auch meine Beziehung zu ihnen.
Deshalb fällt es mir schwer, einen einzigen Text als meinen wichtigsten zu bezeichnen. Ein Text, der heute unglaublich viel bedeutet, kann für einen bestimmten Abschnitt meines Lebens stehen – während morgen ein neuer entsteht, der etwas ausdrückt, wofür mir bisher die Worte gefehlt haben.
Es gibt aber Texte, die mir besonders nahestehen. Dazu gehören „Petrichor“, „Die lieblichi Hoffnig“, „Es Bier für d’Seel“ und „Münzwurfglück“.
Jeder von ihnen bedeutet mir aus einem anderen Grund etwas.
Vielleicht ist genau das das Schöne am Schreiben: Ich weiss noch nicht, welche Worte mir morgen begegnen.
Und vielleicht hängt mein wichtigstes Werk noch gar nicht in der Lyrikgalerie.
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Rückmeldungen zu meinen Texten bedeuten mir viel. Aber manchmal sind es gar nicht die Kommentare unter einem Text, die mir am meisten bleiben.
Es sind die Begegnungen, die daraus entstehen.
Ich erinnere mich an einen Anruf an Weihnachten. Jemand sagte mir, er habe nach einem Menschen gesucht, von dem er glaube, dass er ihn verstehen könnte – und am Ende sei ich der einzige Kontakt gewesen, bei dem er dieses Gefühl hatte.
Wir standen uns eigentlich nicht besonders nahe.
Trotzdem telefonierten wir ungefähr zwei Stunden miteinander.
Ein anderes Mal befand sich ein Bekannter nach einer schweren Krise in einer psychiatrischen Klinik. Er stellte mir eine einfache Frage:
„Kann mir Therapie helfen?“
Solche Momente tun weh. Gleichzeitig bedeuten sie mir unglaublich viel.
Nicht, weil ich die Antworten auf die Probleme anderer Menschen hätte. Die habe ich nicht. Und ich möchte diese Rolle auch nicht einnehmen.
Aber vielleicht kann Offenheit manchmal etwas anderes schaffen: das Gefühl, mit bestimmten Gedanken nicht vollkommen allein zu sein.
Wenn meine Texte dazu beitragen, dass jemand Worte für etwas findet, worüber er bisher nicht sprechen konnte, bedeutet mir das viel.
Vielleicht ist es genau das, was ich mir für die Lyrikgalerie wünsche:
Ich muss dich nicht retten können, um dir zuzuhören.
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Fang dort an, wo es dich hinzieht.
Vielleicht ist es ein Titel, der dich neugierig macht. Vielleicht ein einzelnes Wort. Vielleicht ein Text, bei dem du noch gar nicht weisst, warum du gerade dort stehen geblieben bist.
Lies ihn.
Und dann lass ihn einfach wirken.
Du musst meine Texte nicht verstehen, wie ich sie verstanden habe. Du musst darin nicht dasselbe sehen, was ich beim Schreiben gesehen habe. Und vor allem schreibe ich nicht, um jedem zu gefallen.
Die Lyrikgalerie darf anecken. Sie darf wehtun. Sie darf verstören und Fragen hinterlassen.
Aber sie darf genauso Trost spenden. Sie darf dich zum Lächeln bringen, Erinnerungen wecken oder dich für einen Moment in eine andere Welt mitnehmen.
Wie in einer echten Galerie entscheidest du selbst, vor welchem Werk du stehen bleibst und an welchem du vorbeigehst.
Vielleicht liest du einen Text.
Vielleicht zehn.
Und vielleicht nimmst du am Ende einen Gedanken mit nach Hause.
Mehr musst du hier eigentlich nicht tun.
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Irgendwann möchte ich ein Buch schreiben.
Dieser Gedanke hat sich in meinem Kopf festgesetzt und geht nicht mehr wirklich weg. Wie dieses Buch einmal aussehen wird, welche Texte darin Platz finden oder welche Geschichte ich damit erzählen möchte, weiss ich heute noch nicht.
Und vielleicht muss ich das auch noch gar nicht wissen.
Ich nehme die Lyrikgalerie ein Stück weit so, wie sie kommt.
Aktuell möchte ich vor allem ihre Sichtbarkeit erhöhen. Ich möchte mehr Menschen auf die Lyrikgalerie aufmerksam machen und ihnen die Möglichkeit geben, meine Texte zu entdecken.
Nicht jeder wird sich darin wiederfinden. Nicht jeder Text wird jedem gefallen. Das muss er auch nicht.
Aber je mehr Menschen durch diese Galerie gehen, desto grösser ist die Chance, dass jemand vor einem Text stehen bleibt, der ihm etwas bedeutet.
Langfristig möchte ich weiter schreiben, die Lyrikgalerie wachsen lassen und herausfinden, wohin mich dieses Projekt noch führt.
Und irgendwann vielleicht ein Buch in den Händen halten und denken:
Aus einzelnen Zeilen ist etwas entstanden, das bleiben darf.
Bis dahin schreibe ich weiter.
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Ja – grundsätzlich freue ich mich, wenn meine Texte und Zeilen ihren Weg zu anderen Menschen finden.
Texte, die ich öffentlich auf der Lyrikgalerie oder meinen Social-Media-Kanälen veröffentlicht habe, dürfen in ihrer Originalform geteilt und zitiert werden. Wichtig ist mir dabei, dass die Worte bei ihrem Urheber bleiben:
Bitte nenne Diego Bircher bzw. die Lyrikgalerie als Quelle und verlinke nach Möglichkeit mein Profil.
Auch einzelne Zeilen oder kurze Passagen darfst du beispielsweise als Quote, in einer Instagram-Caption oder in einem eigenen Beitrag verwenden – ebenfalls mit entsprechender Namensnennung.
Eine Grenze gibt es jedoch:
Nicht alle meine Texte sind öffentlich zugänglich. Einige Werke halte ich bewusst zurück oder veröffentliche sie exklusiv. Diese Texte dürfen nicht ohne vorherige Absprache mit mir veröffentlicht oder weiterverwendet werden. Wenn du einen solchen Text verwenden möchtest, darfst du mich gerne kontaktieren.
Bei grösseren Verwendungen – beispielsweise für Publikationen, Veranstaltungen, kommerzielle Projekte oder andere öffentliche Formate – freue ich mich ebenfalls über eine vorherige Anfrage.
Denn auch wenn meine Worte weiterreisen dürfen, ist mir eines wichtig:
Der Text darf seinen Weg gehen.
Der Name dahinter soll mitreisen.